Türkische Invasion Rojavas abgewendet – vorerst

Schon lange droht der Türkische Staat unter Erdogan damit, in die freien Gebiete Nordsyriens einzumarschieren. Nachdem Mitte Juli die Gefahr nochmals stieg, hat sich die Lage vorerst entspannt. Aber für wie lange?

 

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Sudan: fragwürdiger "Friedensschluss"

Ein Teil der Opposition im Sudan, namentlich das Bündnis Forces of Freedom and Change, hat nun doch einen Kompromiss mit dem temporären Militärrat (temporary military council TMC) geschlossen. Der TMC hat seit dem Sturz des ehemaligen Diktators Omar Al-Bashir im April die Macht im Sudan übernommen. Dabei ist der TMC besonders in letzter Zeit nicht zimperlich mit den Protestierenden umgegangen. Letzte Woche wurden mehrere Demonstrant*innen, darunter auch vier Schüler*innen von den Militärs getötet.

 

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Amazon Prime Day - Primär Ausbeutung

 

Die Amazon Prime Days - eine zweitägige Rabattschlacht beim Online-Riesen - sind vorbei, somit auch eine der stressigsten Zeiten für Amazon-Mitarbeiter*innen. Als Antwort darauf sind in mehreren Ländern Arbeiter*innen in den Streik getreten.

 

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Repression gegen Klima-Aktivist*innen

Die Zürcher und Basler Justiz zeigte diese Woche eindrücklich, dass der Kampf gegen den Klimawandel bitte nur in den Parlamenten laufen solle. Alles andere wird mit äusserster Härte bestraft

 Eine Aktivist*in wird von der Basler Polizei abtransportiert.

 

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Es braucht bessere Bedingungen in der Gastronomie

Die Lehrlingsbefragung der Hotel- und Gastronomie-Union HGU zeigt, was viele in der Gastronomie tätige schon lange wissen: Die Arbeitsbedingungen sind so miserabel, dass viele Lehrlinge nach dem Abschluss die Branche verlassen

Jede_r zweite geht

Laut der Befragung wechselt jede zweite lernende Person die Branche. Unter anderem liegt das an den beschissenen Arbeitszeiten, welche oftmals eine mehrstündige Pause - die sogenannte Zimmerstunde - beinhalten. Ausserdem werden Schichtpläne oft spontan noch abgeändert, wodurch mensch noch weniger planen kann. Besonders das Sozialleben leidet darunter.

Arbeitskämpfe selbst führen

Der überaus bescheidene Gesamt-Arbeits-Vertrag der Gastronomie (L-GAV) schreibt zwar vor, dass Schichtpläne zwei Wochen vorher erstellt werden müssen, daran halten muss sich der Betrieb trotzdem nicht wirklich. Denn oberstes Gebot ist immer noch das Interesse des Betriebs.

Wer eine echte Veränderung will, sollte sich selbst organisieren, anstatt auf die Vertretungspolitik der Zentralgewerkschaften oder gar auf den Goodwill der Bosse zu hoffen.

Wir verweisen dabei nochmals auf unsere Gastronomie-Kampagne, welche du hier findest.

Arbeitest auch du in der Gastronomie und möchtest dich für bessere Arbeitsbedingungen in deinem Betrieb einsetzen? Nimm mit uns Kontakt auf, wir unterstützen dich dabei.

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