Zurück in die Normalität?

Eine zweite Welle war schon lange vorhergesagt. Die Stärke und Schnelligkeit in der Schweiz überraschte jedoch viele. Einiges hat sich seit der ersten Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 und dessen Krankheit COVID-19 in der Schweiz verändert. Leider längst nicht alles zum besseren.

Ein essenzieller Streik

Interview mit einem Amazon-Arbeit aus Piacenza. Gerade bei Beginn der Pandemie unternahm das Unternehmen wenig bis gar nichts, um die Arbeiter*innen zu schützen. Erst nachdem es zu Streiks kam, wurde der Schutz verbessert. Obschon schon lange transnationale Kämpfe im Unternehmen stattfinden, hat sich dies mit der Pandemie nochmals verstärkt. Doch für einen langfristigen Wandel wird dies noch nicht reichen.

Belarus: Weichen des Protestes

rot-schwarze Flaggen an einer Kundgebung in Minsk

Der Artikel bietet eine Übersicht über die letzten vier Monate der Proteste in Belarus gegen Lukaschenko. Kritisiert wird auch die unkritische Haltung der europäischen Linken gegenüber der Opposition. Doch gerade sozialrevolutionäre Bewegungen drohen dabei aufzulaufen. Denn die Opposition verfolgt nicht das Ziel „Freiheit für alle“ sondern „Freiheit für das Kapital!“.

"Wir sind voll"

Oftmals wird sehr zusammengefasst über die Pflege und ihre Probleme gesprochen. Oder es wird eben gar nicht über die Pflege geredet. Ein Interview zur Situation in der Pflege, wo die Probleme liegen und warum Klatschen eben auch aufregen kann.

100% Verarsche statt Entschädigung

Seit März kämpfen viele aus der Gastronomie mit massiven Lohneinbussen. Daher horchten viele von uns auf, als am 18. Dezember das Parlament 100% Kurzarbeitsentschädigung für die niedrigen Löhne verabschiedete. Mit den ersten Lohnabrechnungen zeigt sich nun: Die Realität ist weit davon entfernt. Stundenlöhner*innen kriegen maximal 81%, Monatslöhner*innen maximal 92%.

Forderungen für die Gastronomie

Die FAU Bern solidarisiert sich mit dem Gastrostreik. Die momentane Krise trifft viele Arbeiter*innen hart. Jetzt muss etwas passieren.

Unsere Forderungen:

  • Lohnersatz/Kurzarbeit zu 100% auf Löhne bis 4500.- CHF:
  • Übernahme der Arbeiter*innenanteile der Sozialabgaben bei Kurzarbeit
  • Ein Ende der Verträge auf Abruf (Nullstunden-Verträge).
  • Eine klare Strategie zur Eindämmung der Pandemie
  • Ein menschenwürdiger Umgang auf dem Arbeitslosenamt
  • Unterstützung auch für Arbeiter*innen ohne Arbeitserlaubnis