Aufbau von "Workers For Future"-Gruppen schweizweit

03.10.19

 

Die ersten Treffen finden am 13. Oktober statt, in Bern um 11.00 Uhr an der Wylerstrasse 5

 

Die Jugend hats vorgemacht: Seit vielen Monaten kam es an Freitagen zu Demonstrationen. Zudem kam es am 28. September auch zu einer für heutige schweizer Verhältnisse riesigen Klimademonstration. 

Nun steht bereits ein weiterer Meilenstein fest: am 15. Mai 2020 soll es zum Generalstreik kommen. Damit dies klappen kann und damit sich immer weitere (zukünftig) betroffene der anbahnenden Klimakrise organisieren, formieren sich nun erste Gruppen der "Workers for Future".

Die FAU Bern solidarisiert sich mit der Ausweitung der Klimaproteste und ruft zur Teilnahme auf. Denn wenn es so weiter geht, zahlen vor allem die Arbeiter*innen die Zeche der drohenden Klimakrise! 

Nationale Klimademonstration 28. September

4.9.2019

 

Am 28. September alle auf Bern!

 

Die Gletscher schmelzen rapide, Bergstürze, Hitzewellen und Unwetter nehmen zu.

Es wird langsam klar: Uns läuft die Zeit davon, einen katastrophalen Klimawandel noch zu stoppen. Ohne Druck von unten werden sowohl die Wirtschaft und ihr Wachhund der Staat nichts dagegen unternehmen.

Daher am 28. September alle auf Bern!

Treffpunkt 13:30 Uhr Schützenmatte Bern, Start der Demo um 14:00 Uhr

 

SAUF VII: Klima

Jeden vierten Dienstag im Monat lädt die Basisgewerkschaft FAU Bern zu einem ungezwungenen Austausch, dem SAUF (Syndikalistisches Arbeiter*innen-Untergrunds-Forum) ein. Es soll eine Diskussionsplattform sein, welche ein Lernen von unten ermöglichen soll. Bei Bier, Eistee oder sonst was soll sich jeden Monat einem Thema gewidmet werden. Das SAUF ist keine Vortragsreihe, sondern ein ungezwungener Austausch untereinander. Komm doch mal vorbei, wir freuen uns.

 

Am 24. September nehmen wir uns das Thema Klima vor.

 

Hitzewellen, Überschwemmungen und Kälteeinbrüche nehmen zu, das Klima ändert sich rapide.

Es wird langsam klar: Uns läuft die Zeit davon, einen katastrophalen Klimawandel noch zu stoppen. Ohne Druck von unten >wird sich jedoch nichts ändern. Zu stark ist der Lobbyismus der Wirtschaft, welche immer noch Profit über das Wohl aller stellt. Schlussendlich bleibt der Klimawandel auch eine Klassenfrage.

Die Reinigungsbranche ist zerfressen von problematischen Arbeitsbedingungen. Oftmals arbeiten darin Migrant*innen, welche schamlos ausgebeutet werden. Bei der Hausreinigung arbeiten zudem oft Papierlose, welche sich nicht getrauen, gegen die Arbeitsbedingungen aufzubegehren. Wer ein Vertrag hat, hat diesen meist nur temporär und muss schauen wie sie*er mit dem miesen Lohn, Schicht-, Nacht- und Sonntagsarbeit umgeht.

 

Wie kann sich eine Basisgewerkschaft wie die FAU zu Klimawandel und der erstarkenden Bewegung dagegen positionieren? Wie gehen wir damit um, dass politsche Streiks in der Schweiz "illegal" sind?

 

Dies könnten einige der Fragen sein an diesem Stammtisch

wir freuen uns auf dich!

19.9: Demonstration für soziale Gerechtigkeit

Treffpunkt: Waisenhausplatz Bern, 11.00 Uhr

Ein Bündnis von Betroffenen, besonders Menschen über 50, rufen nächsten Donnerstag, dem 19. September zu einer Demonstration für soziale Gerechtigkeit auf.

Es geht insbesondere um den unmenschlichen Umgang mit Menschen über 50. Oftmals landen diese, wenn sie den Job verlieren, gleich nach der Aussteuerung in der Sozialhilfe. Was folgt ist die Altersarmut aufgrund der schlechten AHV.

Unsere Gesellschaft trägt diesem Wandel kaum Rechnung, dass immer mehr Menschen über 50 wie ein gebrauchter Lappen einfach aus dem Arbeitsmarkt hinein in die "Mülltone" der Sozialhilfe geworfen werden und dann dort auch noch drangsaliert werden.

Wir fordern endlich Respekt und Anerkennung für die Leistung der älteren Menschen. So darf es einfach nicht weitergehen.

Treffpunkt: Waisenhausplatz Bern, 11.00 Uhr

Hotelreiniger*innen im Streik

06.09.2019

Die Bedingungen in der Hotelzimmerreinigung sind miserabel. Immer mehr Arbeiter*innen werden von Subunternehmen angestellt, welche die Arbeitsbedingungen nochmals verschlechtern. In Spanien organisieren sich nun Las Kellys, in Paris die Angestellten von NH Collection und in Zürich die Reiniger*innen des Sheraton.

Gewerkschaften gegen den Klimawandel

05.09.2019

Unwetter und Klimakatastrophen werden immer massiver. Der Klimawandel ist Tatsache, und dass die Zeit knapp wird auch. Die Gewerkschaften täten daher gut daran, sich gegen den Klimawandel und somit auch gegen den Kapitalismus zu stellen. Ein Ausstieg aus der Automobil- und Kohleindustrie muss dabei sozialverträglich und unter Einschluss der betroffenen Arbeiter*innen geschehen.

27.8.19: SAUF VI zum Thema Reinigung

 

Jeden vierten Dienstag im Monat lädt die Basisgewerkschaft FAU Bern zu einem ungezwungenen Austausch, dem SAUF (Syndikalistisches Arbeiter*innen-Untergrunds-Forum) ein. Es soll eine Diskussionsplattform sein, welche ein Lernen von unten ermöglichen soll. Bei Bier, Eistee oder sonst was soll sich jeden Monat einem Thema gewidmet werden. Das SAUF ist keine Vortragsreihe, sondern ein ungezwungener Austausch untereinander. Komm doch mal vorbei, wir freuen uns.

 

Am 25. Juni nehmen wir uns das Thema Reinigung vor. Ab 19.30 Uhr im Sääli der Brasserie Lorraine, Bern

 

 

Die Reinigungsbranche ist zerfressen von problematischen Arbeitsbedingungen. Oftmals arbeiten darin Migrant*innen, welche schamlos ausgebeutet werden. Bei der Hausreinigung arbeiten zudem oft Papierlose, welche sich nicht getrauen, gegen die Arbeitsbedingungen aufzubegehren. Wer ein Vertrag hat, hat diesen meist nur temporär und muss schauen wie sie*er mit dem miesen Lohn, Schicht-, Nacht- und Sonntagsarbeit umgeht.

 

Wo liegen die Probleme in der Branche? Was sind die Erfahrungen? Wie sehen Arbeitskämpfe in dieser Branche aus?

 

Dies könnten einige der Fragen sein an diesem Stammtisch

wir freuen uns auf dich!

Unten findest du noch einen Artikel zu Putzstreiks und Arbeitsbedingungen in Frankreich und Spanien aus der kommenden Schwarzi Chatz!

Sudan: fragwürdiger "Friedensschluss"

Ein Teil der Opposition im Sudan, namentlich das Bündnis Forces of Freedom and Change, hat nun doch einen Kompromiss mit dem temporären Militärrat (temporary military council TMC) geschlossen. Der TMC hat seit dem Sturz des ehemaligen Diktators Omar Al-Bashir im April die Macht im Sudan übernommen. Dabei ist der TMC besonders in letzter Zeit nicht zimperlich mit den Protestierenden umgegangen. Letzte Woche wurden mehrere Demonstrant*innen, darunter auch vier Schüler*innen von den Militärs getötet.