Schwarzi Chatz #60: September-Oktober-Ausgabe Online

von faubern

Aus dem Inhalt:

• Gewerkschaften gegen den Klimawandel

Unwetter und Klimakatastrophen nehmen zu, der Klimawandel ist ein Fakt. Doch die Gewerkschaften scheinen noch zu zögern, sich dagegen einzusetzen. Denn gerade in den Bergbaugebieten wird ein Ausstieg z.B. aus der Kohleproduktion schwierig, ohne die Regionen ins Elend zu stürzen. Daher sollten sich die Gewerkschaften vermehrt für einen sozialen Ausstieg einsetzen anstatt am Status Quo festzuhalten.
 
• Invasion Rojavas abgewendet - vorerst

Mitte Juni drohte der türkische Staat ganz offen mit der Invasion des hauptsächlich kurdisch kontrollierten Rojava im Norden Syriens. Dieses revolutionäre Projekt ist vorerst vor einer Invasion der Türkei bewahrt worden, die Frage ist jedoch: Für wie lange?
 
• Reinigungsstreiks in Frankreich und Spanien
 
Die Finanzkrise um 2010 führte zu einigen Liberalisierungen der Arbeitsmärkte. Stark betroffen war die Reinigungsbranche. Daher organisieren sich gerade in Spanien und Frankreich nun die Zimmerreinigungskräfte, ein Bereich, welcher migrantisch und weiblich geprägt ist.
 
Sudan: Pakt mit dem Teufel?

Seit Mitte August ist die konstitutionelle Deklaration in Kraft, welchen eine Teilung der Regierung zwischen Militär und den Forces of Freedom and Change vorsieht. Doch wie lange wird das Militär mitspielen?
 
 
Hardcore und DYI postkolonial

In Marokko hat sich wider aller Repression eine Hardcore-Szene herausgebildet. Besonders für die Armen ist es eine Möglichkeit, günstig am öffentlichen Leben teilnehmen zu können und ist auch eine kleine Rebellion gegen die herrschenden Verhältnisse
 
Gewerkschaften und Tarifverträge Teil 3

Wann und warum begannen Gewerkschaften eigentlich Tarif- bzw. Gesamtarbeitsverträge zu unterzeichen? Teil 3 handelt von der Annäherung der Chef*innen im frühen 20. Jahrhundert. Doch anstatt Friede war ihre Absicht die Ausnutzung der Gewerkschaften als Streikbrecherinnen.

 

 

Schwarzi Chatz #59: Juli-August-Ausgabe Online

von faubern

Aus dem Inhalt:

• Über den feministischen Streik hinaus

Der feministische Streik am 14. Juni war massiv. Über eine halbe Million Menschen fanden sich auf den Strassen der Schweiz wieder, um die Emanzipation und Gleichberechtigung aller Geschlechter voranzutreiben. Doch was kommt nun? Sowohl der Druck wie auch die Organisation müssen aufrechterhalten werden
 
• Sudan: Militär stellt sich gegen die Revolution

Der Diktator Al-Bashir wurde im April "abgesetzt", doch seither hält das verbündete Militär die Macht inne. Die Proteste gehen daher weiter, trotz massiver Repression und Internetsperren. Denn die Bevölkerung will weiterhin Freiheit und nicht einfach neue Diktatoren auf dem alten Thron.
 
• "Du besitzt ein Smartphone, wie kannst du gegen den Kapitalismus sein?"
 
Aktivist*innen, welche ein leben innerhalb des Kapitalismus führen, werden oft genau dafür kritisiert. Doch wirkungsvolle Alternativen gibt es nicht. Die Gesellschaft lässt sich nur innerhalb derselben revolutionieren.
 
"Solidarität statt Angst"

Auch im Gefängniswesen herrscht Ausbeutung. Genau dagegen geht die Gefangenengewerkschaft / Bundesweite Organisation GG / BO vor und organisiert Menschen hinter Gittern. Interview mit einem Aktivisten
 
Gewerkschaften und Tarifverträge Teil 2

Teil 2 der Serie behandelt den Aufstieg und Fall der Gewerkschaft Knights of Labour in den USA. Ihre Taktik der Zentralisierung von Streiks half auch ihr nicht weiter.

 

Schwarzi Chatz #58: Mai-Juni-Ausgabe Online

von faubern

Aus dem Inhalt:.

• Auf zum Streik!

Der Frauen*streik am 14. Juni beruft sich auf einen der grössten Streiks in der Geschichte der Schweiz: der Frauenstreik im Jahr 1991. Daran beteiligten sich eine halbe Million Menschen. Viele Probleme sind geblieben, die Forderungen sind jedoch um einiges breiter geworden.
 
Massenproteste im Sudan und Algerien

Die Proteste führten in beiden Ländern zur Absetzung der alten Diktatoren. Doch das Militär steht schon bereit. Der Kampf um die Freiheit hat gerade erst begonnen.
 
Basisgewerkschaft SI Cobas wird angegriffen
 
Der SI Cobas in Italien ist besonders im Logistikbereich stark. Dass dort viele Ausländer*innen arbeiten, welche sich nun wehren, stösst der rechtsextremen Lega sauer auf. Auch die Bosse versuchen die Gewerkschaft in den Schmutz zu ziehen.
 
Klimakapitalismus

Seitdem Schüler*innen mit Klimastreiks Europa aufrütteln, geht die Vereinnahmung der Proteste los. Oftmals fällt der eigene Konsum als möglicher Ansatz. Doch das Problem liegt vielmehr auch in unserer Wirtschaftsweise: Der Kapitalismus ist auf Raubbau an der Natur angewiesen. Daher bleibt nur: System Change, not Climate Change
 
Police The Police

Schweizweit geht die Polizei wieder härter gegen politische Dissident*innen vor. Polizeibrutalität ist trauriger Alltag vom People of Color und ist auch Aktivist*innen nicht unbekannt. Die Regierung schaut dabei bestenfalls tatenlos zu...

 

Gewerkschaften und Tarifverträge Teil 1

Warum begannen Gewerkschaften überhaupt damit, Tarif- bzw. Gesamtarbeitsverträge auszuhandeln? Dieser Artikel aus den USA zeigt die Zeit davor. Und es zeigt auch, dass es auch anders ging.

Schwarzi Chatz #57: März-April-Ausgabe Online

von faubern

Aus dem Inhalt:

• Eine nicht wirkliche Alternative

Bundesrat Parmelin hat ein Problem: Dem Staat geht das Kanonenfutter aus. Daher möchte er den Zivildienst gegenüber dem Militär noch weiter abwerten. Die Zwangsarbeit im Zivildienst hat viele Nachteile für Betroffene und Gesellschaft. Doch solange die Mordschule namens Militär bestehen bleibt, muss auch der Zivildienst verteidigt werden...Bis alle Wehrpflicht abgeschafft ist
 
Proteste und Streiks im Sudan

Diktator Al-Bashir hält sich seit 1989 erfolgreich mit einer Mischung aus Korruption und Gewalt an der Macht. Selbst einen internationalen Haftbefehl hat er unbeschadet überstanden. Doch seit die Wirtschaft wegen der Korruption bachab geht, probt die Bevölkerung den Aufstand. Denn es kann sich nicht mal mehr das Brot leisten und hat genug vom Regime
 
Gastronaut_innen aller Tresen vereinigt euch!
 
Auch in Deutschland ist die Gastronomie schlecht bezahlt und hat miserable Arbeitsbedingungen. Die FAU Freiburg hat verschiedene Menschen im Gastro-Bereich organisiert. Der Bericht über die Kampagne zeigt, dass rassistische Gesetze in Deutschland die Ausbeutung von Migrant_innen erleichtern.
 
"Wenn Frau will, steht alles still"

1991 ereignete sich einer der grössten Streiks der Schweiz: Der Frauenstreik am 14. Juni mobilisierte über eine halbe Million Menschen. Auslöser war die Untätigkeit von Gesellschaft und Staat, wenn es um Sexismus geht.
 
Buchrezension: Das zweite Geschlecht

Simone de Beauvoirs Werk findet auch heute noch viel Beachtung. Sie analysiert das Geschlecht "Frau" und kommt zum Schluss: "Mensch wird nicht als Frau geboren, sondern wird dazu gemacht".

 

Schwarzi Chatz #56: Januar-Februar-Ausgabe Online

von faubern

Aus dem Inhalt:

• Fight the Polizei-Gesetz

Am 10. Februar befindet die Stimmbevölkerung des Kantons Bern über das revidierte Polizeigesetz. Dieses will Kostenbeteiligungen für Veranstalter_innen und Demonstrierende an Polizeieinsätzen. Auch sonst werden die Kompetenzen der Polizei im Ausspionieren massiv erweitert.
 
• Alles ausser Bella Vita

Pizza Bella Vita im stadtberner Obstberg zahlt ihren Auslieferer_innen einen Lohn, welcher nicht einmal vielleicht für ein schönes Leben reicht.
 
• Alle gegen Macron
 
Seit über zwei Monaten demonstrieren in Frankreich Menschen in gelben Westen. Die Gilets Jaunes sind politisch sehr breit aufgestellt, einzig vereint in ihrer Wut auf den zentralistischen Staat und vor allem den "Monarchen" Macron.
 
Das Problem mit der Einheitsfront

Angesichts des aufsteigenden Faschismus ringt die Linke um ein Rezept dagegen. Auch das Konzept der Einheitsfront taucht immer wieder auf. Doch dies war in der Vergangenheit alles andere als egalitär.
 
Landesstreik 1918 Teil 3: Die Niederlage der Arbeiter_innenklasse

Der letzte Teil behandelt die Ausrufung des unbefristeten Generalstreiks in der Schweiz... Und wie dieser in einem Debakel endete, wovon sich die Linke nie ganz erholt hat.

 

Schwarzi Chatz #55: November-Dezember-Ausgabe Online

von faubern

Aus dem Inhalt:

• Der Landesstreik Teil 2: Die Konfrontation bahnt sich an

Am 9. November 1918 trat die Schweizer Arbeiter_innenschaft in  den landesweiten Generalstreik. Der zweite Teil behandelt die angespannte internationale Lage Anfangs November, die geplante  Konterrevolution der Regierung und den Beginn des Landesstreiks: Der  Proteststreik und der Zürcher Generalstreik.
 
• Unterstützung für das Espace Noir

Das Espace Noir in St. Imier ist seit langem ein wichtiges libertäres Zentrum im Berner Jura. 2011 fand dort das internationale Anarchistische Treffen statt. Nun braucht es deine Hilfe.
 
• Bauarbeiter_innen wehren sich gegen Schinderei
 
Der Schweizer Bauherr_innenverband SBV versucht wieder mal die Arbeitsbedingungen zu drücken. Die Zustände auf den Baustellen sind schon jetzt katastrophal, doch die Zentralgewerkschaften, welche den Gesamtarbeitsvertrag aushandeln, wollen sich mit dem Status Quo begnügen.
 
Chemnitz als Spiegel der Klassenkämpfe in Deutschland

Der Faschismus ist wieder präsent in Deutschland. Wie könnte eine linke Antwort aussehen? Ein Beitrag vom Lower Class Magazine
 
Hambi bleibt!

In der Nähe von Köln kämpfen Umwelt-Aktivist_innen gegen den Kohleabbau von RWE und für den Erhalt eines uralten Waldes. Die Räumung des besetzten Waldes war nicht nur idiotisch begründet, sondern führte auch zu Verletzten und einem Toten.

 

Und die Demo läuft doch!

Zuerst sah alles wie 2016 aus: abgeriegelter Bundesplatz, tolerierte Gegendemonstration. Doch dann verkam die Gegendemonstration gegen den „Marsch fürs Läbe“ in Bern zum Spielball zwischen Polizei und Gemeinderat.